Musik
Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit Musik. Seit meinem 14 Lebensjahr spiele ich Schlagzeug. In den vielen Jahren die seitdem vergangen sind, habe ich in Bands und Shows Erfahrungen gesammelt.
Marc am Schlagzeug

Mit der Band "Viersitzer" bin ich in der Batschkapp in Frankfurt aufgetreten.

Jeder Musiker ohne eigene Villa, der in den heimischen 4 Wänden seinem Hobby nachgehen möchte, steht vor der Frage
"Wie dämme ich meinen Proberaum?"
Im Internet konnte ich leider keinen befriedigenden Bericht finden, aus dem hervorgeht, wie man seine Nachbarn vor Lärm schützt. Ich hingegen biete eine Lösung an, die ich selbst probiert habe und kann darüber hinaus vielleicht Anregungen zur eigenen Gestaltung geben.

Mein Kelleraum ist rund 10qm groß und ich habe die Wände teilweise und die Decke mit Noppenschaum verkleidet. Ein Teil des Raumes wird nicht für die Musik genutzt und mit einem Vorhang abgetrennt.
Eine Bedingung meiner Variante war, dass sich das gesamte Material bei einem Auszug schnell entfernen lässt und keine Schäden an der Bausubstanz entstehen.
Also wurden die Wände mit dem Noppenschaum behängt und die Decke beklebt.
Zur genauen Bestimmung der Quadratmeterzahl des Noppenschaums und der Holzleisten ist eine Skizze vor dem Kauf der Materialien empfehlenswert.

Vor der Befestigung schnitt ich die 1 x 2m Schaumstoffbahnen für die Wände mit einem scharfen Teppichmesser in die gewünschte Länge.
Erster Eindruck beim Anbringen der Schaumstoffbahnen war die veränderte Akustik. Schon bei den ersten Bahnen wurde der Klang dumpfer, bassiger und sehr trocken, ohne einen Deut Hall. Selbst mein Noppenschaum mit 5cm Gesamthöhe, hat eine ausreichende schallschluckende Wirkung. In die Kanten zwischen Decke und Wänden schraubte ich eine 2,5cm dicke und 10cm breite Holzleiste, an der die Noppenschaum-Bahnen zur leichteren Entfernung festgetackert wurden.

Zur Deckenmontage empfehle ich Noppenschaumplatten in der Größe 50 x 50cm, Noppenschaumda die Platten mit zunehmender Größe an Gewicht gewinnen und somit schlechter an der Decke halten. Zuerst verwendete ich UHU- Sprühkleber, doch am Tag nach dem Verkleben wartete eine unerfreuliche Überraschung auf mich: Die Platten hatten sich teilweise abgelöst. Die 2 Flaschen Sprühkleber wurden also kurzerhand gegen den Universalkleber der Firma Decotric eingetauscht. Dieser Kleber hatte im Vergleich zu den mit Aerosol betriebenen Sprühflaschen den positiven Effekt, völlig geruchlos zu sein. Die Gerüche des Sprühklebers sind in einem Raum ohne Fenster oder direkte Belüftung kaum ertragbar.
Der etwas zähe Universalkleber wird mit einem Zahnspachtel aufgetragen und tropft selbst an Decken nicht ab. Einziger Nachteil des Universalklebers ist die beige Farbe, die den Kleber nach Entfernen der Platten sichtbar macht. Dieser kann aber mühelos mit weißer Farbe überstrichen werden und ist kaum erkennbar, wenn der Spachtel fein genug gewählt wurde. Verbraucht habe ich für rund 8qm Decke 1,5kg des Klebers.
Und so siehts aus, wenns fertig ist:
Fertiger Proberaum

Die Einzelposten der Materialien mit Preisen:

22 qm Noppenschaum: € 115,- inkl. Porto

4 kg Eimer Decotric Universalkleber: € 16,50

Schrauben & Dübel: € 7,50

Zahnspachtel mit feinster Spitzzahnung: € 2, 50

Holzleisten: 2 x € 2,50

Vom Binden, Werfen und Fliegen aus Zäunen entfernen: Das Fliegenfischen
Nein, beim Fliegenfischen angelt man weder fliegende Fische noch angelt man im Fliegen.
Man angelt mit einer Fliege und zwar streng genommen mit einer künstlichen. Die, die es wissen wollen binden die kleinen Biester sogar selber. Jemand, der das noch nicht gemacht hat, kann sich kaum vorstellen, wie es ist, mit dünnem Garn die Krone einer Feder auf einen fingernagelgroßen Haken zu binden und anschließend 3 Fuchshaare als Schwänzchen einzuwickeln. Parachute Mayfly Der ganze Aufwand dient letztendlich nur dazu, das Original nachzuahmen, obgleich die ersten eigenen Fliegenimitate eher einer Ameise aus Tschernobyl gleichen, die in einen Topf voller Kleber gestürzt ist.
Wenn man einschlägige Fachliteratur liest, fallen einem besonders 2 Dinge auf: Einerseits die vielen neuen Begriffe über Federn und dem übrigen Glitterzeugs, dass eher aus der Requisite eines Theaters zu entstammen scheint, als einem Angelladen, anderseits die endlosen Begriffe für Fliegen. Diesbezüglich zweifle ich daran, dass die mehreren hundert Namen von echten Fliegen stammen. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass einer der Fliegenspezialisten seinen Versuchen unterschiedliche Namen gegeben hat, um andere Angler zu ärgern.
Einer Sage unter Fliegenfischern zufolge, binden die besten Bindespezialisten deshalb die schönsten Fliegenmuster, weil sie schon früh süchtig nach den Dämpfen ihres Klebefläschchens wurden. In den Kleber-Flashs sahen sie die verrücktesten Fliegenmuster und bauten diese einfach nach.

Nicht weniger komplex als das Fliegenbinden ist das Werfen der Fliege. Denn es geht beim Fliegenfischen entgegen der konventionellen Angelei nicht darum, einen Köder an einer Schnur rauszuwerfen, die mit Blei beschwert ist. Das wäre viel zu einfach...
Lediglich eine etwas schwerere Schnur steht dem Fliegenfischer als Gewicht zur Verfügung. Um diese zumindest 20 Meter vom Ufer in Richtung Beute zu transportieren, muss man durch lassoähnliche Bewegungen mit einer viel zu kurzen Rute die Schnur aufladen. Nach rund 20 Stunden üben spürt man, wie man mit der anderen Hand, die nicht die Rute hält, an der Schnur ziehen muss, damit diese sich noch mehr auflädt. Gelingt dies, schießt die Schnur sogar noch einige Meter mehr aus der Rute. Die erste Herausforderung beim Werfen besteht darin, seine Sehfähigkeit bei dieser Disziplin bis nach dem Wurf zu erhalten. Denn bei jedem Wurf schießen 15 Meter Schnur in Blitzschnelle und Kopfhöhe an einem vorbei, an deren Ende der Haken befestigt ist. Nachdem die ersten 500 Fliegenfischer ihr rechtes Auge verloren haben, hat der Markt die Lücke entdeckt und eine Brille entwickelt, die nicht nur die Augen schützt, sondern dem Fliegenfischer auch noch einen erheblichen Vorteil gegenüber den anderen brillenlosen Anglern verschafft: Er kann die Fische unter der Oberfläche erkennen. Seine Brille eliminiert nämlich die Lichtspiegelung.
OskarSo stand ich an einem sonnigen Märztag des Jahres 2011 mit meiner stylischen Brille bewaffnet an einem sowohl mit Fischen, als auch mit Anglern gut besetzten Forellenteich und machte meine Wurfübungen. Jeder Ankömmling steht an einem Forellenteich unter dem Druck, so schnell wie möglich einen Fisch zu landen. Man spürt die Blicke der anderen Angler förmlich, sobald man sein Gerät richtet und den ersten Wurf platziert. Mir blieb die Peinlichkeit nicht erspart, erst nach endlosen Würfen den ersten Fisch sicher zu landen. Denn bevor meine Fliege dort landen konnte, wo die Fische waren, musste die Fliege weit geworfen werden. Ich war leider der einzige Idiot, der es sich so schwierig machte. Die anderen Angler zogen nämlich mit den herkömmlichen und simplen Angelmethoden einen Fisch nach dem anderen ans Ufer. Meine Würfe wurden durch einen Zaun erschwert, der rund 8 Meter hinter mir das Gelände abgrenzte. Jedes Mal wenn mein Timing nicht stimmte und meine Schnur im Rückschwung zuviel absackte, verfing sich die Fliege im Zaun. Jeder Schritt zum Zaun, um die Fliege vom Draht des Zauns zu lösen, war eine Peinlichkeit für sich. Manchmal passierte mir das 3-5 Mal hintereinander. Aber so konnte ich zumindest den Tag der anderen Angler durch meine Wurftiraden erheitern.

Hätte ich nicht einen Monat vorher den Fliegenfischer Christian angesprochen, der mich gekonnt angefüttert hatte, wären mir all diese Erlebnisse erspart geblieben und ich hätte nicht meine neue Leidenschaft "gehakt".
Bis dahin wusste ich auch nicht, dass man sich in Schreiben unter Fliegenfischern straffe Leinen „Tight Lines“ wünscht und dies mit TL abkürzt. Zu unserer anschließenden Erheiterung wünschte ich meinem neuen Angelfreund in unserer ersten Email statt straffen Leinen, Teelöffelchen -eben TL.

Es ist, als wenn der liebe Gott sich eine Methode ausgedacht hat, mit der es nicht nur schwieriger ist, einen Fisch zu fangen, sondern sich auch selbst noch gefährdet.
Wahrscheinlich wäre der liebe Gott selbst verhungert, wenn er mit einer Fliege einen Fisch fangen wollte. Aber der liebe Gott würde wahrscheinlich auch ohne Widerhaken angeln und sofort die Objekte seiner Begierde sanft in ihr Element zurücksetzen. Fliegenfischen ist und bleibt eben die Königsdisziplin des Angelns.

Wenn man richtig werfen kann, sieht es so aus:


Hier eine Auswahl meiner ersten sieben Fliegen:
fliegen.pdf

Angeln: Von Monstern und Goldengeln
Eigentlich hatte ich mein liebstes Kindheitshobby schon längst aufgegeben: Das Angeln.
Da Forellen eine Delikatesse sind, kam mir irgendwann der Gedanke, doch mal ein kleine Angel zu kaufen -nur des Verzehrs der Fische wegen. Doch ich fühlte mich beim fischen jedes Mal wie in meine Kindheit versetzt. Ein wunderbares Gefühl. Zu der kleinen Angel kam divereses Zubehör und da ich Komfort und Bedienfreundlichkeit bei Gebrauchsgegenständen schätze, musste einfach peu à peu eine komplette Ausrüstung her. In einem kleinen Angelgeschäft an der Ecke entstand eines dieser Gespräche mit Fachsimpeleien über das Forellenangeln und der gute Mann schwärmte mir von den riesigen Forellen in Neumühle vor. Und weil die so groß sind, brauche er nun stärkeres Material.
Ich wurde hellhörig. Neumühle? Nie gehört! Das Internet wusste wie so oft Rat. Naja, Neumühle war nicht gerade nebenan. Der Michelin Routenplaner prognostizierte mir etwas mehr als eine Stunde Fahrt. Tatsächlich waren es aber von Viernheim aus eindreiviertel Stunden. Doch was mich dort erwartete, entschädigte mich für die längere Anreise.
Wie immer konnte ich in der Nacht vor der Fahrt nach Neumühle kaum schlafen, denn in meiner Phantasie geisterten fabelhafte Fischwesen umher, die natürlich nur auf meinen Köder bissen. Obwohl Neumühle erst um 7.30h in der Früh öffnet, konnte ich schon um 4h vor lauter Fisch nicht mehr schlafen und so schlich ich mich am Sonntag, 12. September 2010 um 5.30h die knarzende, hölzerne Hausflur-Treppe hinunter -die Fersen hoch, um niemanden im Haus zu wecken. Bild 1 von 6 Nach rund einer Stunde Fahrt war ich auf der Höhe von Heilbronn, als die Sonne aufging. Es war einfach herrlich auf der Autobahn. Die letzten 70km führten mich über Dörfer, weite Fluren und zuletzt Bild 2 von 6durch ein großes Waldstück und mir wurde bewusst, welches Privileg ich gerade genoss, dabei zu sein, wie die Natur erwacht.
Der Wetterfrosch hatte spätsommerliche 20 Grad angekündigt und so freute ich mich auf einen erholsamen Tag am Wasser. Auch die Mitangler am Teich in Neumühle hatten ein sonniges Gemüt und so scherzten wir in beissflauen Phasen, die an jedem Forellenteich auftreten, dass wohl nun der Tümpel leer sei, man eine weibliche Forellenattrappe aus Styropor mit großen Brüsten einsetzen müsse, um die Männchen aus dem für Angler abgesperrten Ruhebereich herauszulocken. Bild 3 von 6
Doch insgesamt war ich mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Ich wollte große Forellen und die hatte ich -4 Monster und eine Goldforelle! Bild 4 von 6Neben all den netten Konversationen und dem fabelhaften Wetter an diesem Sonntag. Glücklich und mit jede Menge Fisch im Kofferraum trat ich die Rückfahrt an. Zu Hause angekommen, wurde sofort eine schöne Lachsforelle gebraten.Bild 5 von 6 Das Goldengelchen wurde mit seinen anderen artverwandten Kollegen für einen besonderen Anlass eingefroren. Das hellrosafarbene Fleisch war nicht nur für den Gaumen eine Freude, Bild 6 von 6sondern auch für das Auge, wie die Bilder vermuten lassen. Als Dessert gab es ein Kügelchen -wie könnte es anders sein- „Fish-Food“ von Ben & Jerries. Ein Traum…

Skilaufen
Schon seit meiner Kindheit bin ich leidenschaftlicher Skiläufer. Um diese wunderbaren Erlebnisse in verschneiter Landschaft festzuhalten, habe ich ein Video davon gemacht.

Webdesign
Zu meinen weiteren Hobbies zählt seit 2005 das Webdesign. Dabei macht mir das kreative Gestalten Spaß. Hier eine Auswahl meiner Seiten:
www.clubmannschaft-mannheim-viernheim.de
www.ballflug-therapeut.de
www.marc-freukes.de
Meine frühere Band "Viersitzer"
Für den Produzenten der Band

Youtubing
Beim Durchforsten des Internets habe ich ein neues Hobby entdeckt: Das Youtubing. Dabei finde ich immer wieder lustige und interessante Videos in dem Portal Youtube. Die besten Videos habe ich im folgenden aufgelistet. Wenn Sie meine Sammlung ergänzen können, bitte ich Sie um kurze Nachricht.

Mutiger Surfer


Ausgelassen


Der Super-Polizist


Der Super-Fisch


Psychologie
Während meiner Abiturzeit hat ein Lehrer meine Leidenschaft für die Psychologie geweckt. Seitdem habe ich viele Bücher darüber gelesen und verschiedene Ansätze zur persönlichen Entwicklung ausprobiert.

Sprüche und Gedichte
Auch wenn es zu jeder Wahrheit -mag sie noch so gegensätzlich erscheinen- einen Spruch gibt, so drücken sie in poetischer Form aus, was man meist nicht so geballt und schön auszudrücken vermag.
Deshalb hier eine Auswahl von Sprüchen zu meinen Wahrheiten:

"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muß man es vorwärts!"
(Sören Kierkegaard)

"Das Süße ist niemals so süß, ohne das Saure."
(Tom Cruise in "Vanilla Sky")

"Jede angebrochene Minute ist eine Chance, Dein Leben zu ändern."
(Tom Cruise in "Vanilla Sky")

"Selbst eine kaputte Uhr geht noch zwei Mal am Tag richtig."
(Anthony Hopkins in "Das perfekte Verbrechen")

"Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom."
(Michael Schneider)

"Warum kaufen so viele Menschen, mit Geld, dass sie nicht besitzen, Dinge, die sie nicht brauchen, um Menschen zu beeindrucken, die sie nicht mögen?"
(Reinhard K. Sprenger)

"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären versucht, leicht ihr Opfer."
(Gustave le Bon, Psychologie des foules, 1895)

"Die Menschen stolpern hin und wieder über die Wahrheit, aber die meisten raffen sich auf und laufen weiter, als sei nichts passiert."
(unbekannt)

"Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten."
(George Bernard Shaw)

"Wir fliegen in Lichtgeschwindigkeit auf einer riesigen Lawakugel durchs All und Du redest von Sicherheit."
(Marc Freukes)

"Die beste Hilfe ist die erbetene."
(Marc Freukes)

"Eine Meinungsumfrage unter Löwen hat ergeben, die Mehrheit lehnt den Käfig ab, wünscht jedoch geregelte Verpflegung.
Heute im 21. Jahrhundert lehnen viele nicht mal mehr den Käfig ab, wenn man ihnen ein vollen Napf verspricht und der Nachbarlöwe auch keinen viel größeren Napf bekommt."
(O. Heuler über ein Zitat von Karl Kraus)

"Ich bin …
Ich bin mehr, als Du mich empfindest.
Ich bin heute traurig,
morgen lustig,
übermorgen ernst und
nächste Woche faul.
Ich bin nicht, wie Du und Er und Sie und Ihr
und bin nicht der, der im Buche steht.
Es gibt mich nicht nochmal.
Ich bin nicht, was ich denke
und was ich tue,
ich kann dies und das und jenes.
Aber wenn Du denkst,
Du kennst mich,
kennst Du mich nicht,
denn ich bin anders, als Du denkst
und werde nie sein, wie Du
und was Du von mir denkst.
Selbst wenn ich Liebes tue,
kann ich tun, was Du als bös empfindest.
Ich bin weder Rahmen, noch Inhalt,
bin beides und das drum herum.
Drum zwänge mich nicht ein,
wie Du mich möchtest,
wie den Teig in die Form,
kein Marionettendasein leben will,
will leben und gedeihen,
wies der liebe Gott gedacht,
will dahin, wo ich soll hin,
kenne den Weg nicht,
nicht das Ziel,
den mein innerer Herr bereits geschaffen
und bestimmt. Muss nur innen schaun,
um die schemenhafte Spur zu sehen.
Bin nicht, was ich denke über mich.
Ich bin das Leben,
ein Auf- und Ab
und Kommen und Gehen,
wie Ebbe und Flut.
Und kein Tag im Leben wie der andere.
Und kein Mensch heute wie das Morgen.
Verändert seine Zelle, Mark und Bein.
Von heute auf morgen und morgen auf heute,
immerwährend jung zu alt.
Der, den Du mal kanntest,
in einem Jahr ein Fremder ist.
In ständigem Austausch mit dem Innen
und dem Aussen,
keine Trennung von Dir und Mir,
alles schon immer war ungetrennt
vom Mein und Dein,
Tier und Pflanze alles eins.
Du denkst ich sei krank,
aber ein Teil von mir ist gesund.
Ich sei nur bei mir,
hat man mir gesagt,
aber ein Teil ist voll bei Dir.
Ich bin nicht voll und ganz,
nicht halb und leer,
bin nicht, was stand auf dem Papier.
Ich kann sein, wie Du mich siehst,
kann lieb und nett und
geizig, ungetüm,
wenn Du mich so siehst.
Und wechselst Du die Sicht,
sich wechselt, das Bild und das,
was Du geglaubt, als Wahr und Recht.
Heut in den Büchern stand,
was ist und nicht wird sein,
morgen überholt und alt geweiht
und übermorgen geworden,
was vorgestern unmöglich erscheint. "
(Marc Freukes)

nach oben