Kindheit
Ich wuchs in Mülheim Ruhr im Ruhrgebiet auf. Meine Eltern lag viel daran dass aus mir etwas Gescheites wird und sie kümmerten sich sehr um mich. Manchmal etwas zu sehr. Marci der RennfahrerIch musste Tennis lernen, wurde im Fußball - und Schwimmverein angemeldet und im Winter ging es zum Skilaufen. Mir war Angeln immer noch am Liebsten. Dort hatte ich meine Ruhe, niemand zwang mich zu Dingen, deren Notwendigkeit ich nicht erkannte und konnte kleine, kniffelige Probleme lösen. Z.B. wenn es darum ging, Schnur zu entheddern, den richtigen Futterplatz ausfindig zu machen und welches Material den besten Fang erbrachte. Kleiner Junge, großer Fisch Am aller wenigsten Freude bereitete mir die Schule. Von Beginn an ließen meine Noten zu wünschen übrig. Natürlich sank die Motivation und als Sohn einer fürsorglichen Mutter bekam ich sobald auch Nachhilfe. Ich sah in diesem ganzen Schulsystem keinen Sinn und wußte nicht, wieso ich Dinge lernen soll, die mich "nicht die Bohne" interessierten. Schließlich mußte ich erst herausfinden, was mir Spaß macht. Je mehr man mich zum Lernen zwang, desto mehr lehnte ich mich auf.

Pubertät
Meine Auflehnung gipfelte darin, dass ich mich einer punkähnlichen Szene anschloß, wo ich meine Auflehnung in Kleidung nach aussen präsentierte und mein Revoluzertum zur vollen Blüte kommen ließ. Mein Bedürfnis nach Freiheit wurde durch Zwänge erstickt. Zwang war Tod, Freiheit war Leben und Entwicklung für mich. Als Erwachsener erkannte ich mit Hilfe der GFK, was ich als Kind fühlte: Autorität untergräbt die Kreativität und Eigenverantwortung!

Schule
Mit 18 störte mich etwas an meiner Lebenssituation. Ich wollte wissen, wieso ich unzufrieden war, wieso ich so anders bin als andere Kinder und aus diesen Fragen wuchs mein Interesse an der Psychologie. Nachdem ich das zweite Mal eine Klasse wiederholen mußte, bat ich meine Mutter, mich nicht mehr zu unterstützen, denn ich wollte von nun an mein Leben selbst in die Hand nehmen. Während des Abiturs hatte ich in dem Fach Erziehungswissenschaften einen Lehrer, der mich für Lernen und Pädagogik begeisterte. So machte ich dann mein Abitur mit einem Durchschnitt von immerhin 2,8. All mein Interesse galt dem Menschen und seinen inneren Vorgängen.

Schon früh hatte ich ein gutes Gefühl und starke Introspektion. Dinge, die mir schadeten, wie Alkohol und Nikotin mied ich, nachdem ich während der Pubertät meine Erfahrungen mit Nikotin und Alkohol gemacht hatte. Als Erwachsener konnte ich das besser in Worte fassen. Es ging darum, Blockaden zu erkennen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo ich mir selbst "im Weg stehe".

Leider vermochte mir die Schule keinen Ausblick dessen zu vermitteln, welche berufliche Richtung ich aufgrund meiner Neigungen einschlagen soll.

Zivildienst
Vor der Berufswahl stand aber zuerst der Zivildienst an. Eigentlich wollte ich die Zeit nutzen, um mich von dem Stress im Abitur zu erholen. Ohne es zu wissen, teilte man mich im Pflegedienst ein. In den ersten zwei Wochen durfte ich Grenzsituationen erleben, an die ich mich nicht heranwagen wollte. Mit jedem Tag wuchs die Bewunderung für die jungen Menschen, die Behinderten halfen und pflegten. Ich entschied mich, diese Herausforderung anzunehmen und wollte an ihr wachsen.

Studium
Auf der Suche einer beruflichen Richtung zog es mich ins Berufsinformationszentrum. Man riet mir, mich für BWL einzuschreiben, ohne meine Neigungen zu beachten. Dass ich den falschen Weg eingeschlagen hatte, erkannte ich nach zwei Semestern.

Ausbildung
Nach zwei Jahren Amateurgolf begann ich mit der Ausbildung zum Golflehrer in einem nahegelegenen Club. Meine Suche nach schnelleren Methoden, Golf zu lernen, zog mich durch 3 Clubs in meiner Ausbildung.

Beruf
Mit Erwerb des Golflehrerdiploms übernahm ich eine leitende Funktion in einem Club in der Rhein-Neckar-Region. Dort baute ich einen Golfgeschäft auf, machte erste Erfahrungen mit Nationalspielern und machte noch eine Zusatzausbildung für den Unterricht im Leistungsgolf.

2004 zog es mich nach Mecklenburg-Vorpommern an den Fleesensee, wo mir meine Fragen zur Golftechnik beantwortet wurden und das Vergnügen hatte, mit Oliver Heuler zusammenzuarbeiten. Es folgten aber zwei weitere Wechsel nach Semlin in Brandenburg und Hamburg und mein Wunsch nach Bestand wuchs. Die Sinnfrage und der Wunsch, im Leben anzukommen führte mich zu EBE. 2007 folgte die vorerst letzte berufliche Station in mehreren Golfclubs der Region.
Im September 2013 änderte ich mein Leben radikal: Ich trat aus dem Golflehrerverband aus, gab den Job als Golflehrer auf und zog in den Odenwald. Fortan gebe ich Kurse für meine Outdoorschule und verkaufe Bücher, die von meinen Erlebnissen in der Natur handeln.

nach oben